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Das Fachmagazin „Nature“ berichtet jetzt über einen Durchbruch in der Stammzellen-Forschung: Wissenschaftlern sei es gelungen, embryonale Spermien und Eizellen im Labor künstlich nachzubilden. Unfruchtbaren Paaren machen diese Ergebnisse Hoffnung. Doch eine ethische Debatte ist unvermeidbar: Sind Männer und Frauen für die Fortpflanzung bald nicht mehr nötig?
„Wir haben reife Keimzellen hergestellt.“, gab Renee Reijo-Pera, Professorin an der Stanford University in Kalifornien, vor kurzem bekannt. Aus einer Mischung von Chemikalien und Vitaminen ist es den Forschern gelungen, Stammzellen dazu zu bringen, sich zu Eizellen und Spermien zu entwickeln.
So wäre es in Zukunft möglich, unfruchtbaren und sogar homosexuellen Paaren ihren Wunsch vom eigenen Kind zu erfüllen. Auch für Frauen, die im hohen Alter noch gesunde Kinder zur Welt bringen wollen, wäre die künstlich gezüchtete Eizelle eine Lösung. So bieten die Forschungsergebnisse auch erste Ansätze für die Entwicklung einer „Wunderpille“, die die Menopause der Frau verzögern könnte.
Embryonale Stammzellen sind Alleskönner. So hoffen einige Wissenschaftler, dass es in Zukunft möglich sein wird, diese ganz einfach aus der Haut des Wunschvaters oder der Wunschmutter gewinnen zu können.
Doch Skeptikern fehlt bisher noch der letzte Beweis: "Das sind keine richtigen Spermien. Sie haben keinen Schwanz, keinen Motorapparat mit dem sie sich bewegen könnten", behauptet Stefan Schlatt, Direktor des Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie in Münster. Die Forschungen hätten somit zwar wichtige Hinweise geliefert, aber ein Durchbruch in der künstlichen Herstellung embryonaler Stammzellen seien sie keineswegs.
Denn selbst wenn Reijo-Pera die Zucht von Spermien und Eizellen tatsächlich gelungen ist, für Unfruchtbare wären auch diese noch nicht interessant. Denn sie bräuchten Spermien oder Eizellen mit ihrem eigenen Erbgut.
Noch ist es somit nicht absehbar, ob Vater und Mutter zukünftig durch das Labor ersetzt werden können. Aber eine Grundlage für ethische Diskussionen besteht allemal: Gegner der Stammzellenforschung warnen, dass es falsch sei, sich in die biologischen Grundlagen des menschlichen Lebens einzumischen und dass familiäre Beziehungsgeflechte dadurch beschädigt werden könnten.
Und sollte das in Zukunft anders sein, will ich lieber keine haben!
Aber nein, er hat sich im Laufe der Evolution schon lange von der triebhaften Aufrechterhaltung der Art, also reinen Vermehrung, zu einem beiderseitigen Bedürfnis nach Erfüllung von Glücksgefühlen, einer erreichten inneren ausgeglichenen Ballance entwickelt.
Sex ist heute doch schon überflüssig um Menschenmaterial herzustellen und die ethische Debatte hat vor dem wirtschaftlichen Aspekt selbst in der Anfangsphase, doch schon jetzt keine Chance mehr.
Wissenschaften haben durchaus ihre Berechtigung, denn die Neugier des Menschen, gepaart mit Intelligenz kann völlig neue Welten eröffnen.
Es bleibt aber immer die Frage nach dem Ziel und danach, was man letztlich mit dem Ergebnis machen will und genau da liegt der Hase im Pfeffer.
Die Gesellschaftsstrukturen, das Zusammenleben mit den unterschiedlichsten Religionen, Kulturen, dem Ungleichgewicht der Menscheit wird nicht Rechnung getragen.
Hier ist die Rede von der Hoffnung für unfruchtbare Paare aber nicht von 100.000 Kindern die jährlich verhungern.
Die Schamesröte dieser verlogenen Gesellschaft trieb mir die Pampers-Werbung in die Augen.
Kaufen Sie eine Packung Pampers und sie retten ein Leben durch eine Tetanusimpfung "sponsert by Pampers"
Auch mit über 50 kann man noch Terrorist werden.
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