„Am Anfang jedes Menschenlebens steht die Dummheit“, sagt der niederländische Forscher Matthijs van Boxsel. „Denn der Mensch ist das einzige Wesen, das so dumm ist, bei seiner Geburt durch Geschrei die Aufmerksamkeit wilder Tiere auf sich zu ziehen.“
Wenn ein Mann aus Kalifornien wissen will, wie eine Bombe von innen aussieht und sie daraufhin mit einem Schneidebrenner öffnen will, dann kann er sich sicher sein, dass er dafür garantiert eine Nominierung für den Darwin-Award erhält.
Dieser Award wird regelmäßig an Menschen verliehen, die sich durch eigene Dummheit selbst auslöschen und sich somit aktiv an ihrer eigenen natürlichen Auslese beteiligen. Denn das intelligente menschliche Gehirn hat eine wichtige Aufgabe: Überleben. Und nur dumme Menschen sind in der Lage, diesen Selbsterhaltungstrieb zu ignorieren.
So konnten Londoner Forscher zum Beispiel nachweisen, das radikale Gruppen erstaunlich viele Anhänger mit einem IQ von 95 Punkten haben und somit deutlich unter dem Durchschnitt liegen. Hier spricht man auch von einer kollektiven Dummheit, die im dritten Reich ein gutes Beispiel findet.
Menschliche Klugheit setzt ein offenes und interessiertes Weltbild voraus, denn sie ist das Ergebnis vieler Lernprozesse. Sind diese nicht vorhanden, so ist ein Mensch unfähig, sich auf neue Situationen passend einzustellen. Er begibt sich dadurch ständig in Gefahr, sein Selbsterhaltungstrieb scheint unausgeprägt und man bezeichnet ihn somit als dumm. Der Forscher van Boxsel behauptet sogar, dass die selbstzerstörerische Dummheit eine permanente Bedrohung für unsere Zivilisation darstelle.
Hier unterteilt man in zwei Arten von Dummheit:
1. Die logische Dummheit
Die Unfähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen
2. Die emotionale Dummheit
Gefühle Überlagern das rationale Denken, wie bei Eifersucht oder Hass
Aber auch allgemeinhin intelligente Menschen begehen Dummheiten. Grund dafür ist in diesem Fall die Überheblichkeit zu der ein kluger Mensch tendiert. Er neigt leicht zur Selbstüberschätzung und der angerichtete Schaden ist paradoxerweise meist größer, als der eines weniger intelligenten Menschen.
Ein gutes Beispiel hierfür ist ein Wissenschaftler der NASA, der im Jahr 1999 die englische Maßeinheit Inch mit Metern verwechselt hatte und dadurch die knapp 200 Millionen Dollar teure Marssonde „Mars Climate Orbiter“ aus den Augen verlor.
Wer aus Fehlern lernen kann, darf sich also glücklich schätzen, denn erst, wenn man die unglaubliche Macht der Dummheit wirklich versteht, erkennt man auch die erstaunliche Kraft unserer Intelligenz.
Doch zu oft erkennt man eine Dummheit erst im Rückblick und dann ist es für viele Menschen schon zu spät. Sehen Sie hier in unserer Bildershow die dümmsten Menschen der Welt