Tonlage, Fingeraktivität, Atemfrequenz, Verhörspezialisten des FBI erkennen mehr als 100 000 der sogenannten „Body Tells“ (Körpersignale), die fast alles über die wahre Gefühlslage eines Menschen verraten.
Profis sind in der Lage, offensichtliche Stresssignale weitestgehend zu unterdrücken. Aber selbst dem besten Lügner kann leicht auf die Schliche gekommen werden, wenn man nur genau hinschaut.
So versuchen einige Menschen zum Beispiel in Stresssituationen, das natürliche Zusammenziehen der Schulterpartie zu vermeiden. Aber der Körper zieht ihnen einen Strich durch die Rechnung und überträgt das unterdrückte Zusammenziehen einfach auf die Hände.
Denn sobald der Mensch in Stress gerät, startet ein automatisches Notfallprogramm, das ihn instinktiv auf Flucht vorbereitet. Und auch wenn jemand Furcht noch so gut verbergen kann, an seinen Augen lässt sich die Angst trotzdem immer ablesen.
95 Prozent der Informationen übertragen wir also an unser Gegenüber ohne auch nur ein Wort zu sprechen. „Der Gesichtscode ist universell, und jede Regung findet ihren Ausdruck in 43 Gesichtsmuskeln, ob wir es wollen, oder nicht.“, erklärt der US-Psychologe Paul Ekman
Ausgebildete Profis können zwar bis zu 90 Prozent der "Body Tells" unterdrücken, aber den kurzzeitigen Anstieg ihrer Körpertemperatur können selbst sie nicht verhindern. So kommt spätestens unter einer Wärmebildkamera die Wahrheit ans Licht.
Auch an der Stimmfrequenz lassen sich Lügner leicht enttarnen, denn Tonlage und Lautstärke geben eine Art akustischen Fingerabdruck von uns ab.
Für die Arbeit des FBI ist die Entschlüsselung der "Body Tells" unabdingbar, aber auch „In bestimmten Berufsfeldern wird jeder wichtige Deal nur noch im Beisein von Körpersprache-Experten abgeschlossen“, so ein ehemaliger Verhörspezialist des FBI zu WELT DER WUNDER.
Welche geheimen Körpersignale es gibt und was sie bedeuten, sehen Sie hier in unserer Bildershow.