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Mythos Hitler: Die größten Geheimnisse der Nazi-Zeit

29.10.2010 - 10:31 Uhr von Jana Katschke
Die hartnäckigsten Mythen rund um Hitler
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Die hartnäckigsten Mythen rund um Hitler

© public domain

Um kaum einen Zeitraum ranken sich mehr Sagen und Legenden, als um die zwölf dunklen Jahre der Schreckensherrschaft Hitlers. Einige Verschwörungstheorien und Gerüchte haben sich bis heute gehalten. Doch gibt es sie wirklich, die mysteriösen Nazi-Schätze, die Festungen im ewigen Eis oder hatte Hitler sogar eine geheime Ufo-Flotte? Wir decken auf.

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Schon als Hitler noch herrschte, war er bereits eine lebende Legende. Man spricht hierbei von einer regelrecht fabrizierten Mythenbildung, die von Hitler selbst und seiner Gefolgschaft über Jahre hinweg mühselig aufgebaut und aufrecht erhalten wurde.

Denn Mythen entstehen nicht aus sich selbst heraus, oder aus dem Volk, sie werden von den Machttragenden zusammengestellt, inszeniert, verbreitet und gepflegt. Im Falle Hitlers fand die Verbreitung unter anderem durch arrangierte Motive in Fotografien, Gemälden und Plakaten statt..

Das Straßenbild wurde so schnell von Bildern Hitlers, die ihn als Kinderfreund, Kunstfreund oder Tierfreund darstellten, beherrscht und nach und nach sollten die Menschen den Personen-Mythos Hitler völlig verinnerlichen und niemals an ihm zweifeln.

Das taten sie auch nicht, denn „Sie lebten im Mythos, stellten diesen nie in Frage – warum nicht, weil der Mythos von oben kam, ihnen aufgedrängt wurde, denn der Mythos war Sprachrohr der Herrschenden.“, so notierte es Peter Weiss 1973.

Zuerst konnte so also die Herrschaft legitimiert werden und dann war es nur noch die Sache der Herrschenden den Mythos für sich weiterhin politisch zu instrumentalisieren.

Die in diesem Fall bewusst durchgeführte Popularisierung und Inszenierung einer Person aus politischer Berechnung stellte schnell das zentrale Triebwerk für die Integration, Mobilisierung und Legitimierung des NS-Herrschaftssystems dar.

Hier wird deutlich, dass es eine kleine Zahl von Urhebern tatsächlich schaffen kann, mittels mythisierender Mittel eine einzige lebende Person zu einer verbindlichen gesellschaftlichen Einrichtung zu machen. Denn wenn die Masse erst beginnt an den Mythos-Träger zu glauben, entsteht eine Art Vergöttlichung dieser Figur, aus der häufig eine Zivilreligion resultiert.

Im Falle Hitler wurde das Volk wohl durch die fehlende Führungsperson nach dem verlorenen ersten Weltkrieg, durch die Inflation und die Arbeitslosigkeit empfänglicher für die Mythenmacher, denn „Die Mythenbildung muss an vorhandene semantische Traditionen, an Strukturen des Imaginären einer Gesellschaft anknüpfen. Die kognitiven, emotionalen und ästhetischen Erwartungshorizonte bestimmen weitgehend, was in den öffentlichen Haushalten Eingang findet und was nicht.“ so Andreas Dörner 1995..  

„In solchen Zeiten wird der Wunsch nicht nur lebhaft gefühlt, sondern auch personifiziert. Er steht vor den Augen der Menschen in konkreter, plastischer und individueller Gestalt. Die Intensität des kollektiven Wunsches ist im Führer verkörpert. Die früheren sozialen Bindungen – Gesetz, Gerechtigkeit, Verfassungen – werden außer Kraft gesetzt. Was allein zurückbleibt, ist die mystische Macht und Autorität des Führers und der Wille des Führers ist höchstes Gesetz.“, so Ernst Cassirer in den 20er Jahren über den Mythos als symbolische Form.

Doch bis heute ist der Mythos um Hitler nicht vollständig verschwunden und einige Gerüchte und Sagen existieren immer noch.

In unserer Bildershow haben wir einige davon für Sie zusammengestellt und aufgedeckt.

 

 

Quelle: freenet.de
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