In der Affäre um Bundespräsident Christian Wulff hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erneut hinter das Staatsoberhaupt gestellt. Wulff werde "sein Amt als Bundespräsident zum Wohl unseres Landes weiter so ausfüllen, wie er es in den ersten eineinhalb Jahren seiner Amtszeit schon getan hat", sagte Merkel den Dortmunder "Ruhr Nachrichten". Sie habe weiterhin volles Vertrauen in Wulff und seine Amtsführung.
In der Affäre um Bundespräsident Christian Wulff hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erneut hinter das Staatsoberhaupt gestellt. Wulff werde "sein Amt als Bundespräsident zum Wohl unseres Landes weiter so ausfüllen, wie er es in den ersten eineinhalb Jahren seiner Amtszeit schon getan hat", sagte Merkel den Dortmunder "Ruhr Nachrichten". Sie habe weiterhin volles Vertrauen in Wulff und seine Amtsführung.
Wulff werde verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen können, sagte Merkel. "Der Bundespräsident hat Transparenz geschaffen, er hat Hunderte von Fragen beantwortet und auch zu sehr privaten Vorgängen Auskunft gegeben", sagte die Kanzlerin der Zeitung. "Diese Offenheit kann meines Erachtens Vertrauen zurückgewinnen helfen."
Wulff steht seit Ende vergangenen Jahres wegen der Affären um den Privatkredit für sein Haus und kostenlose Urlaubsaufenthalte unter Druck. Zudem laufen Ermittlungen wegen Bestechlichkeit gegen seinen früheren Sprecher Olaf Glaeseker.